DunoAir: Energieversorgung der Zukunft

Die Weichen sind gestellt.

In Deutschland begann der kontinuierliche Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor im Jahr 1990 mit dem Stromeinspeisegesetz. Erstmals regelt dieses Gesetz die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien ins öffentliche Netz. Forciert wurde dieser Ausbau durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz, welches im Jahr 2000 in Kraft trat. Diese Gesetze garantieren bis heute die Abnahme des Stroms aus Erneuerbaren Energien durch die Stromwirtschaft und eine degressiv angelegte Mindestvergütung.

Erneuerbare-Energien-Gesetz

Im April 2000 trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland in Kraft. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz und garantiert den Erzeugern feste Mindestverkaufspreise. Die Regelungen des EEG führten zu einer rasanten Entwicklung im Bereich der Erneuerbaren Energien, besonders in der Windenergiebranche. Durch die staatlichen Förderungen, die im EEG geregelt werden, wurde die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien verdreifacht, es ist damit das wichtigste Instrument des Klimaschutzes.

Seit dem Jahr 2000 gab es im Abstand von vier Jahren zwei EEG-Novellen. Dabei wurde das Gesetz an die technischen Fortschritte und die Entwicklung angepasst. 

Das EEG besteht aus drei Säulen
  • Netzanschlussgarantie aller Erneuerbare-Energie-Anlagen
  • Abnahme- und Verteilungsgarantie des erzeugten Stroms
  • Geregelte Einspeisevergütung über 20 Jahre

Anlagenbetreiber haben also einen Anspruch auf unverzüglichen Anschluss der Anlagen an das Stromnetz, sowie einen Anspruch auf vorrangige Abnahme des gesamten erzeugten Stroms und dessen Verteilung. Deshalb sind auch die Netzbetreiber zum Ausbau der Netzkapazität verpflichtet. Der Betreiber erhält weiterhin über 20 Jahre einen festen Vergütungssatz pro erzeugte Kilowattstunde. Die Mindestvergütung sinkt jährlich um einen bestimmten Prozentsatz, entsprechend dem zu erwartenden technischen Fortschritt. Die Einspeisevergütung wird also geringer, je später eine Anlage an das Netz angeschlossen wird. Die Förderung ist nötig, da der Preis für konventionell erzeugte Energie durch jahrzehntelange Subventionierung gesenkt wurde. Die Mindestvergütung entspricht dabei nicht einer Subvention. Die Windenergie kommt ohne Subventionen aus, während konventionelle Energien ohne Subventionen schon lange nicht mehr konkurrenzfähig wären.